Mit der Entwicklung eines Asbestbohrverfahrens setzte sich die IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH beim 10. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis durch. In Zusammenarbeit mit der Knorr LÄRMSCHUTZ GmbH und der Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH entwickelte das Weimarer Forschungsinstitut ein emissionsarmes Trockenbohrverfahren für Außenwandkonstruktionen mit vorgehängten Asbestzementplatten.

Bild Auszeichnung des 10. Gefahrstoffschutzpreises

Auszeichnung mit dem 10. Gefahrstoffschutzpreis

Ende November 2014 zeichnete Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), in Berlin die Sieger des mit 5.000 Euro dotierten 10. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Tagung „AGS publik 2014“ statt. In ihrer Eröffnungsrede würdigte Staatssekretärin Kramme die Arbeit des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) und begrüßte den Dialog mit der betrieblichen Praxis. Veranstalter waren die BAuA, das BMAS und der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS). Zu den Themen der Veranstaltung gehörten auch die Neufassung der Gefahrstoffverordnung 2015, der Allgemeine Staubgrenzwert und der Stand der Technik.

Der Gefahrstoffschutzpreis wird alle zwei Jahre vom BMAS ausgelobt und von der BAuA, die die Geschäfte des AGS führt, organisiert. Er honoriert unter der Überschrift „Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern“ vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen. In diesem Jahr wird der Preis bereits zum 10. Mal verliehen und blickt zugleich auf 20 Jahre zahlreicher Innovationen rund um Arbeitsschutz und den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen zurück.

Quelle: www.baua.de

30.11.2014