Rohrlabor

  • Rohrprüfungen
  • Stahlrohrproben
  • Laserscans
  • Metallrohrproben

Die zentrale Aufgabe des Rohrlabors besteht darin, den materialtechnischen Zustand von Rohrleitungen zu untersuchen, zu bewerten und auf dieser Grundlage eine Restnutzungsdauer zu ermitteln. Im Fokus stehen dabei momentan metallische Rohrleitungen. Darüber hinaus wurde ein Untersuchungsprogramm zur Bewertung der Restnutzungsdauer von Stahlbetonrohren entwickelt. Beide Untersuchungsprogramme basieren auf einer zerstörenden Prüfung und werden als Dienstleistung für Betreiber von Leitungsnetzen der Wasser- und Gasversorgung erbracht. Im IAB wird z. Zt. an einer Weiterentwicklung der bislang praktizierten Verfahren der Zustandsbeurteilung gearbeitet, um diesen Verfahrensalgorithmus zur Bewertung des Zustandes und der Restnutzungsdauer auf Kunststoffleitungen zu erweitern.

Leistungsangebot Rohrlabor

  • Material- und Generationsbestimmung von metallischen Leitungen
  • Metallographische Mikrokopie einschließlich Probenpräparation
  • Analyse des Spannungs-Dehnungsverhaltens metallischer Proben und Beurteilung der Festigkeitseigenschaften
  • Materialtechnische Zustandsanalyse und Ermittlung der Restnutzungsdauer von metallischen und Stahlbetonleitungen
  • Ermittlung der statisch erforderlichen Mindestwandstärke statisch steifer Rohre für konkrete Belastungssituationen
  • Ermittlung der Rohrwandsubstanzschädigung an metallischen Leitungen nach dem Verdrängungsprinzip
  • Beurteilung der Korrosionsaggressivität von Böden gegenüber metallischen Leitungen

Für die Instandhaltung und Rehabilitation von Ver- und Entsorgungsnetzen mit metallischen Leitungen bietet das Rohrlabor eine materialtechnische Zustandsbewertung von Rohrproben an.

Einzelne Stufen der Zustandsbewertung von Rohrproben

  1. Stufe I: Ermittlung von Grunddaten wie Innendurchmesser, Wandstärke, Vorhandensein und Art des Korrosionsschutzes sowie des Verlegezeitraumes, Herstellungsverfahren und Rohrgeneration inkl. Prognose zum Rohrmaterial
  2. Stufe II: Recherche möglicher Korrosionsursachen, resultierend aus Baugrund, Grundwasser, Verlegung und Wirksamkeit des vorhandenen Korrosionsschutzes
  3. Stufe III: Ermittlung der Korrosionsarten und -flächenanteile (innen und außen) sowie der daraus resultierenden Restwandstärke und technischen Restnutzungsdauer

Mit Hilfe der Untersuchungsergebnisse kann der optimale Zeitpunkt für eine Rehabilitation festgelegt werden. Wasserverluste sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten können gesenkt und die Versorgungsqualität kann deutlich erhöht werden.

Eine Übersicht dazugehöriger Dienstleistungen finden Sie unter Inspektion und Zustandsbewertung.


ANSPRECHPARTNERIN
Dipl.-Ing. Gabriele Krüger
 +49 3643 8684-834
g.kruegeriab-weimar.de