Im Fokus stand die Entwicklung einer Schlauchsonde mit einem besseren Wärmetransport als bei konventionellen Erdwärmesonden. Dieser geothermische Wärmeübertrager sollte ohne den Einsatz von Verpressmaterial direkt an den Untergrund angebunden sein.

Bild Koaxiale Schlauchsonde: Sondenkopf

Koaxiale Schlauchsonde: Sondenkopf

Koaxiale Schlauchsonde zur Nutzung geothermischer Energie

Die neu entwickelte Erdwärmesonde ist durch eine Rohr-in-Rohr-Konstruktion (koaxial) ausgebildet: ihr Außenmantel besteht aus blähfähigem Material.

Bild Koaxiale Schlauchsonde: Zugversuch am entwickelten Schlauchmaterial

Koaxiale Schlauchsonde: Zugversuch am entwickelten Schlauchmaterial

Die Einzelkomponenten der Sonde wurden im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt, zusammengeführt und auf Funktionalität und Effektivität sowie Praxistauglichkeit überprüft.

Bild Koaxiale Schlauchsonde: für den Einbau vorbereitete Schlauchsonde während einer Druckprobe

Koaxiale Schlauchsonde: für den Einbau vorbereitete Schlauchsonde während einer Druckprobe

Der Großfeldversuch ergab, dass mit der vollständigen Ausnutzung des erstellten Bohrlochquerschnitts eine Steigerung der thermischen Leistung gegenüber konventionellen Doppel-U-Rohrsonden möglich ist, wie auch ein Rückbau des gesamten Wärmetauschersystems nach Abpumpen des Wärmeträgermediums.

Bild Koaxiale Schlauchsonde: zur Durchführung des Großfeldversuchs genutzter Wärmecontainer

Koaxiale Schlauchsonde: zur Durchführung des Großfeldversuchs genutzter Wärmecontainer

Das Projekt koaxiale Schlauchsonde wurde erfolgreich mit den Projektpartnern geotechnik heiligenstadt gmbh und Gollmer & Hummel GmbH im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt.


Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (FH) Rico Lorenz
+49 (0) 3643 8684-870
+49 (0) 3643 8684-113
E-Mail senden

Projektpartner

► geotechnik heiligenstadt GmbH
► Gollmer & Hummel GmbH