Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben „Nachhaltige Rezepturentwicklung für zementreduzierten Holzleichtbeton, Werkstoffe und Bauteilprüfungen“ wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und gehört zum Spezialisierungsfeld Nachhaltige Energie- und Ressourcenverwendung.

Nachhaltige Holzleichtbeton-Elemente für den seriellen Wohnungsbau

Förderkennzeichen: 2025 VFE 0003

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von zementreduzierten Holzleichtbeton-Elementen aus recycelten RC-Sanden und Holzreststoffen für den seriellen Wohnungsbau. Durch die Kombination aufbereiteter Althölzer und feiner RC-Betonsande mit einem innovativen Bindemittel auf Basis kalzinierter Tone sollen ressourcenschonende und CO-arme Wandbausysteme entstehen. Die Holzreststoffe werden dabei gezielt aufbereitet und chemisch modifiziert, um ihre Eignung als Leichtzuschlagstoff zu gewährleisten. Insgesamt soll der Zementanteil um bis zu 30 % reduziert werden – ein wichtiger Schritt zu nachhaltigen, umweltfreundlichen Baustoffen der Zukunft.


Vorhabens-Zeitraum: 01.09.2025 bis 31.08.2028

Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Förderinstrument der Europäischen Kommission für alle Regionen Europas. Er ist darauf ausgerichtet, Entwicklungsunterschiede auszugleichen. Der EFRE adressiert die Bedürfnisse der Regionen. Diese nutzen mit dem EFRE-Programm 2021–2027 Thüringen das Angebot, um regionsspezifische strukturelle Schwächen zu überwinden. Im Kreis der europäischen Regionen gehört Thüringen zu den s. g. Übergangsregionen und muss daher 60% der Fondsmittel in folgende Schwerpunkte investieren: Forschung und Entwicklung, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Verringerung der CO2-Emissionen in allen Bereichen der Wirtschaft. Der Freistaat Thüringen erhält in der Förderperiode 2021–2027 rund 1,088 Milliarden Euro aus dem EFRE.

30.09.2025