Bauplatz der Zukunft

Chronik zu mehr als 23 Jahren Bauforschung in Weimar 

Eine Hochschule kämpft um ihr Profil, das in Deutschland einzigartig wäre. Und muss sich geschlagen geben. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung verliert die Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) nicht nur drei ihrer Fakultäten, sondern auch einige Hochschullehrer, die ohne berufliche Perspektive dastehen.

Die vorliegende Chronik erzählt vom Aufbau und Niedergang der Sektion „Baustoffverfahrenstechnik“ und wie der ehemalige Hochschullehrer Dr. Helmut Kuch die Entscheidung traf, aus dieser Situation heraus ein eigenes Institut zu gründen. Ein Kollege, Prof. Dietrich Werner, plädierte für ein Institut für Rohrleitungsbau, das es damals deutschlandweit nicht gab – und gründete es letztlich selbst.

Für ihre Ideen zur Gründung eines eigenen Instituts gewannen sowohl Dr. Kuch als auch Prof. Werner Partner aus der Branche. So konnten 1992 in Weimar gleich zwei Institute, das „IFF – Institut für Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar e.V.“ und das „FITR – Forschungsinstitut für Tief- und Rohrleitungsbau gemeinnützige GmbH“ gegründet werden. Die Chronik zeichnet die Historie beider Institute nach, die 2012 zum heutigen „IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gemeinnützige GmbH“ fusionierten und einen beachtlichen Beitrag zur Entwicklung der Bauforschung geleistet haben.

Heute ist das IAB dank seiner Alleinstellungsmerkmale und Kompetenzen ein weltweit anerkanntes Institut. Der vorliegende Band beschreibt den Weg von den Anfängen bis zur heutigen Situation und somit auch ein Stück Bauforschung in Weimar.  

 

 Chronik.XL

 

 

 

 

 

 

 

 

Hardcover mit Folienumschlag
272 Seiten
Format: 190 x 270 mm
297 Abbildungen – z. T. historische
Motive, Textbausteine zur Zeitgeschichte

 

29,00 €  [D]
ISBN 978-3-00-049135-1